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Mieterhöhung nach § 558 BGB

Mit dieser Vorlage erstellen Sie ein Mieterhöhungsverlangen auf die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558 BGB – mit Begründung, Zustimmungsfrist, Wirksamkeitsdatum und einer Zustimmungserklärung für den Mieter.

Prüfung

Keine Auffälligkeiten bei Kappungsgrenze und Sperrfrist.

Die Prüfung nimmt an, dass das Schreiben im selben Monat zugeht und die Miete vor drei Jahren der bisherigen entsprach.

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…

26.10.2026

Mieterhöhungsverlangen nach § 558 BGB – Zustimmung zur Erhöhung der Miete

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bitte ich Sie, einer Erhöhung der Nettokaltmiete für die Wohnung … auf die ortsübliche Vergleichsmiete zuzustimmen:

Bisherige Nettokaltmiete (monatlich)0,00 €…/m²
Neue Nettokaltmiete (monatlich)0,00 €…/m²
Erhöhung0,00 €0 %

Die Wohnfläche beträgt … m².

Zur Begründung beziehe ich mich auf den Mietspiegel. Die Wohnung ist danach wie folgt einzuordnen:

…

Die erhöhte Miete ist ab dem 1.1.2027 zu zahlen.

Bitte teilen Sie mir Ihre Zustimmung bis zum 31.12.2026 in Textform mit. Sie können dafür die Zustimmungserklärung unten verwenden.

Die Vorauszahlungen auf die Betriebskosten bleiben von dieser Erhöhung unberührt.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift Vermieter/in

Zustimmungserklärung

Ich/Wir stimme(n) der Erhöhung der monatlichen Nettokaltmiete für die Wohnung … von 0,00 € auf 0,00 € ab dem 1.1.2027 zu.

Ort, Datum
Unterschrift Mieter/in

Erstellt mit Mietheft · mietheft.de

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Gut zu wissen

Voraussetzungen

Die Miete muss seit mindestens 15 Monaten unverändert sein, wenn die Erhöhung wirksam wird; das Verlangen darf frühestens ein Jahr nach der letzten Erhöhung gestellt werden. Erhöhungen wegen Modernisierung oder Betriebskosten zählen dabei nicht mit.

Kappungsgrenze

Innerhalb von drei Jahren darf die Miete um höchstens 20 % steigen, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt um höchstens 15 % (Landesverordnung). Die neue Miete darf zudem die ortsübliche Vergleichsmiete nicht übersteigen.

Begründung und Form

Das Verlangen braucht Textform und eine Begründung: Mietspiegel, mindestens drei Vergleichswohnungen oder ein Sachverständigengutachten. Gibt es einen qualifizierten Mietspiegel, müssen Sie dessen Werte auch dann angeben, wenn Sie anders begründen.

Fristen

Der Mieter hat bis zum Ende des zweiten Kalendermonats nach Zugang Zeit zuzustimmen. Die neue Miete gilt ab Beginn des dritten Kalendermonats nach Zugang. Stimmt er nicht zu, kann der Vermieter innerhalb von drei weiteren Monaten auf Zustimmung klagen.

Nicht für Staffel- und Indexmiete

Ist eine Staffelmiete oder Indexmiete vereinbart, ist eine Erhöhung nach § 558 BGB ausgeschlossen.

Hinweis: Diese Vorlage ersetzt keine Rechtsberatung. Prüfen Sie im Zweifel die aktuelle Rechtslage oder lassen Sie sich beraten.